Freitag, 9. März 2007 | 18:30 Uhr
mit Alain Sayag (Paris), Kurator der Ausstellung
Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.
Eintritt frei.
Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung gibt der Kurator Alain Sayag (Paris) eine Einführung in die Ausstellung. Brassaï, geboren 1899 im damals ungarischen Brassó, emigrierte 1920 zunächst nach Berlin, wo er an der Kunstakademie in Charlottenburg studierte und mit Künstlern wie Wassily Kandinsky, Oskar Kokoschka und László Moholy-Nagy zusammentraf. 1924 ließ er sich in Paris nieder, wo er als Journalist vor allem für deutschsprachige Zeitschriften arbeitete. Die Fotos zu seinen Artikeln machte sein Freund André Kertész. Durch seine journalistische Tätigkeit fand Brassaï schließlich zur Fotografie. In Paris nahm er 1932 den Künstlernamen „Brassaï“ an. Im gleichen Jahr veröffentlichte er ein Buch, das ihn weltberühmt machte: »Paris bei Nacht«. Das Museum of Modern Art in New York nahm sein Werk in die Jahrhundertausstellung „Photography: 1839–1937“ auf. Mit seiner Voigtländer-Kamera beherrschte er als einer der ersten seiner Zeit die Fotografie bei Nacht. Brassaï arbeitete zeitlebens in allen künstlerischen Disziplinen. Er schuf Skulpturen, Zeichnungen, Grafiken, schrieb literarische Werke und machte Filme.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Ute Weingarten, Ellen Riewe, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel +49 (0)30 254 86-236 / -123
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