Führung | YOYI! Care, Repair, Heal

Reparatur, Brüche, Teilungen: Die Geschichten und Gegenwarten des Gropius Bau

Mit Emma Jelinski und Carl Lange

Foto: Carl Lange

Unweit des Gropius Bau befindet sich auf dem Gelände der Topographie des Terrors ein Robinienwald. Über Jahre hinweg wuchs der Robinienwald als natürlicher Freiraum heran und wurde so Zeuge von Geschichten, die bis in die Gegenwart hinein wirken. Die Führung befasst sich mit dem Robinienwald als soziohistorischem Raum und skizziert die Brüche und Stillstände des Geländes.

Anmeldung unter: vermittlung@gropiusbau.de

Der Gropius Bau und seine direkte Umgebung zeichnen sich durch eine Vielzahl von Geschichten aus. Das Gebäude beherbergte über die Zeit hinweg unterschiedliche Institutionen und ist von der Verschränkung der zentralen Gewaltregime des 20. Jahrhunderts in Deutschland gezeichnet: Koloniale Herrschaft, NS-Diktatur und die Teilung Berlins haben hier ihre Spuren hinterlassen. Die verwahrloste Ruine des Gropius Bau gilt als ein Zeichen des Aufbruchs in Nachkriegsdeutschland. Im Rahmen einer studentischen Forschung haben sich Studierende der Berlin University Alliance auf die Suche nach der Wirkung von Geschichte und Gegenwart begeben. Die Ergebnisse der Forschung werden in dieser Führung mit den Besucher*innen geteilt.

Die Führung findet draußen statt.

Die Führung Reparatur, Brüche, Teilungen: Die Geschichten und Gegenwarten des Gropius Bau ist Teil des Veranstaltungsprogramms des Resonanzraums. Dieser sammelt im Rahmen der Gruppenausstellung YOYI! Care, Repair, Heal​​​​​​​ lokale Erfahrungen und Stimmen zum Thema mentale Gesundheit in Berlin.

Die Führungen basieren auf dem Audiowalk Reparatur, Brüche, Teilungen: Die Geschichten und Gegenwarten des Gropius Bau der im Rahmen einer studentischen Forschung mit der BerlinUniversity Alliance entstanden ist.