16. Oktober 2025 bis 18. Januar 2026
Diane Arbus gilt als eine der visionärsten und einflussreichsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, die mit ihren ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Fotografien ästhetische Konventionen radikal infrage gestellt hat. Mit Diane Arbus: Konstellationen präsentiert der Gropius Bau die bislang umfassendste Ausstellung ihres Werks. Viele der 454 Fotografien werden im Rahmen der Überblicksschau zum ersten Mal gezeigt und bieten neue Perspektiven auf die ikonischen Porträts und das vielfältige Schaffen der Künstlerin.

Diane Arbus, Lady bartender at home with a souvenir dog, New Orleans, La. 1964
© The Estate of Diane Arbus, Collection Maja Hoffmann/LUMA Foundation
16. Oktober 2025 bis 18. Januar 2026
Ligia Lewis zählt zu den zentralen Protagonist*innen einer Neuausrichtung von Performance im Kontext Bildender Kunst. In ihrer vielschichtigen Praxis verbindet sie Performance, Live-Installation und Film. Ab Herbst 2025 zeigt der Gropius Bau mit I’M NOT HERE FORRRRR… die bisher größte Einzelausstellung der Künstlerin und Choreografin. Sie umfasst neue und bereits existierende Arbeiten, die um Themen wie Race, Gender, Gewalt und Widerstand kreisen.

Ligia Lewis, A Plot, A Scandal, Filmstill, 2023
© Ligia Lewis
21. März bis 14. September 2025
20 Jahre nachdem die Künstlerin, Autorin und Performerin Vaginal Davis von Los Angeles nach Berlin zog, zeigte der Gropius Bau die erste umfassende Einzelausstellung ihres Werks in Deutschland. In ihrem wegweisenden Schaffen verbinden sich Punk und Glamour, queerer Aktivismus und Schwarze Gegenkultur sowie Widerstand und Begehren. Vaginal Davis: Fabelhaftes Produkt vereinte großformatige Installationen, Malereien, Video- und Filmarbeiten, Zines, Texte, Musik sowie Performance und bot einen umfassenden Überblick über Davis’ vielschichtige Praxis und ihre künstlerischen Zusammenarbeiten.

Vaginal Davis, Downtown, 1993
© Reynaldo Rivera
11. April bis 31. August 2025
Yoko Ono war ihrer Zeit voraus – und hat mit ihrer künstlerischen Arbeit seit den 1950er Jahren Kunst, Musik und politischen Aktivismus entscheidend geprägt. Mit der großen Einzelausstellung YOKO ONO: MUSIC OF THE MIND würdigte der Gropius Bau das wegweisende Schaffen der Künstlerin. Im ersten Obergeschoss und Lichthof des Gropius Bau vereinte die Ausstellung mehr als 200 Arbeiten aus sieben Jahrzehnten und beleuchtete Onos radikalen Ansatz in Bezug auf Sprache, Kunst und Partizipation, der bis in die Gegenwart hineinwirkt.

Yoko Ono mit Glass Hammer, 1967, HALF-A-WIND SHOW, Lisson Gallery, London, 1967, Foto © Clay Perry / Kunstwerk © Yoko Ono