Eröffnung

Peter Hujar / Liz Deschenes: Persistence of Vision

Mit freiem Eintritt zur Ausstellung

Schwarz-weiß-Porträt eines Mannes, der sich mit der rechten Hand ins Auge fasst.

Peter Hujar, David Wojnarowicz (Hand Touching Eye), 1981 © The Peter Hujar Archive / VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Am Mittwoch, den 18. März 2026, feiern wir die Eröffnung unserer Ausstellung Peter Hujar / Liz Deschenes: Persistence of Vision im Gropius Bau. Startet mit uns in unser Ausstellungsprogramm 2026 – bei freiem Eintritt und anschließendem DJ-Set von Maque.

19:00 Uhr Begrüßung

19:00–22:00 Uhr Ausstellung geöffnet

20:00 Uhr DJ-Set von Maque

Die Ausstellung Persistence of Vision vereint die Arbeiten von Peter Hujar und Liz Deschenes und bringt diese in einen generationsübergreifenden Dialog über Fotografie. Hujar, der in der Zeit zwischen den Stonewall-Protesten von 1969 und dem Ausbruch der AIDS-Krise in den 1980er Jahren in New York City arbeitete, hielt eine entscheidende kulturelle Phase in eindringlichen Schwarz-Weiß-Fotografien fest. Neben prägnanten Bildern von Tieren, Natur und verfallenden Gebäuden porträtierte er die queeren und Avantgarde-Communitys in Lower Manhattan, darunter Persönlichkeiten wie Candy Darling, Susan Sontag und David Wojnarowicz.

Als erste große Ausstellung der Arbeiten von Hujar und Deschenes in Berlin formuliert sie ein erweitertes Verständnis von Fotografie und hebt die kompromisslose Klarheit der Vision hervor, die die Praxis beider Künstler*innen vereint.

Maque ist eine bolivianische Künstlerin, die dort ansetzt, wo Lust und Bewegung als transformative Kräfte wirksam werden. Ihre Arbeit verbindet Musikproduktion, Choreografie, Kuration, Auflegen und audiovisuelle Praxis, die sie als Erweiterungen des performativen Körpers versteht. Sie hat ihre Arbeiten an Institutionen und Veranstaltungen wie den Sophiensaelen, Keep Hush, HKW, CTM, der Kunsthalle Wien, Meta Rave und der Berlin Art Week präsentiert. Maque ist Mitbegründerin von Choka und Suena LATAM – Plattformen, die sich der Sichtbarmachung von Sounds und Praktiken aus dem Globalen Süden widmen. Sie war Ko-Kuratorin des EXPO Festivals am English Theatre Berlin und Fellow am Leslie-Lohman Museum of Art in New York. Im Jahr 2025 veröffentlichte sie ihre Debüt-EP Baba und Baba Remixes auf Lustpoderosa. Ihr Sound ist ein dekonstruierter, sexy, industrieller Perreo, sowohl in ihren Live-Auftritten als auch in ihren DJ-Sets. Seit 2022 ist sie Gastdozentin am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (HZT) und gibt Kurse und Seminare zu Yoggaton, Perreo in Performance sowie LATAM-Club-Sounds und -Praktiken.

Bei der Veranstaltung werden ggfs. Foto- und Videoaufnahmen entstehen, auf denen ihr zu erkennen sein könntet. Mit eurem Besuch willigt ihr ein, dass diese Aufnahmen zur Kommunikation der Veranstaltung bzw. Ausstellung verwendet werden.