Ein mit schwarzen Mustern bemaltes Selbstporträt von Gabriele Stötzer, die sich mit einer Analogkamera im Spiegel fotografiert.

Gabriele Stötzer, Mir gegenüber – Selbst im Spiegel, 1985 © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Gabriele Stötzer: Dabei sein und nicht schweigen

Pressekonferenz

Wir laden Sie herzlich zur Pressekonferenz anlässlich der Ausstellung Gabriele Stötzer: Dabei sein und nicht schweigen am 18. Juni 2026 um 11:00 Uhr ein.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich über unser Online-Formular an. Für Interviewanfragen mit der Künstlerin Gabriele Stötzer oder der Kuratorin Julia Grosse wenden Sie sich bitte an presse@gropiusbau.de.

Seit über fünf Jahrzehnten setzt sich Gabriele Stötzer mit Themen wie Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Geschlecht auseinander. Ihr eigener Körper spielt dabei oft eine zentrale Rolle – nicht als Objekt, sondern als Schauplatz von Widerstand und feministischer Selbstbehauptung. Mit Dabei sein und nicht schweigen zeigt der Gropius Bau ab Juni 2026 die bislang größte institutionelle Einzelausstellung der Künstlerin. 

Gabriele Stötzers künstlerische Praxis ist untrennbar mit ihrem gesellschaftlichen und politischen Engagement verbunden: Wegen einer Unterschriftenaktion wurde sie 1976 mit dem Vorwurf der „Staatsverleumdung“ in der DDR inhaftiert, woraufhin sie sich dem literarisch-künstlerischen Untergrund anschloss und später die Künstlerinnengruppe Erfurt mitbegründete. Viele ihrer Werke formulieren radikale Gegenentwürfe zu staatlicher Repression und Normierung, indem sie Grenzen unterwandern und Raum für Verletzlichkeit und Sehnsucht öffnen. 

Die Ausstellung unterstreicht mit rund 150 Arbeiten die Vielfalt ihres experimentellen Schaffens zwischen Malerei, Literatur, Fotografie, Textilkunst, Super-8-Film, Performance und Aktionen im öffentlichen Raum – und versteht sich als Impuls für die überfällige breitere Rezeption dieser wegweisenden Künstlerin. 

Kuratiert von Julia Grosse, strategische und konzeptionelle Beratung und Entwicklung, Gropius Bau, mit Christopher Wierling, Assistenzkurator, Gropius Bau 

Gabriele Stötzer: Dabei sein und nicht schweigen wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

Pressebilder

Eine Auswahl an Pressebildern steht im Rahmen redaktioneller Berichterstattung über Gabriele Stötzer: Dabei sein und nicht schweigen zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an presse@gropiusbau.de, um die Zugangsdaten zum Herunterladen hochaufgelöster Pressebilder zu erhalten.

Die Nutzung ist vorab zur Ankündigung und während der Laufzeit kostenfrei.
Die entsprechenden Bildnachweise müssen als Quelle genannt werden. Bitte beachten Sie, dass die Bilder nicht beschnitten, überdruckt oder modifiziert werden dürfen.

Wir freuen uns über die Zusendung von Belegexemplaren an folgende Adresse:

Gropius Bau
Birgit Schapow / Pressebüro
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin
presse@gropiusbau.de

Ein mit schwarzen Mustern bemaltes Selbstporträt von Gabriele Stötzer, die sich mit einer Analogkamera im Spiegel fotografiert.

Gabriele Stötzer, Mir gegenüber – Selbst im Spiegel, 1985

© VG Bild-Kunst, Bonn 2025

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Schwarz‑weiß‑Porträt einer Person im Profil mit leicht nach oben gedrehtem Kopf. Das Gesicht und der Hals sind teilweise mit breiten, dunklen, diagonal verlaufenden Farbstreifen bemalt, die sich vom Stirn‑ und Augenbereich über die Wange bis zum Hals ziehen.

Gabriele Stötzer, Die Auslöschung eines Blicks – Ich trage meine Wunden heute offen, 1983, Courtesy: Gabriele Stötzer, Foto: Heike Stephan

© VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Collagierte Anordnung aus mehreren schwarz‑weißen Fotografien, die in einer pyramidenartigen Struktur zusammengefügt sind. Die einzelnen Bilder zeigen Köpfe und Gesichter in Seiten‑ und Frontalansicht. In mehreren Aufnahmen sind die Gesichter mit dunkler Farbe oder Maskierungen teilweise bedeckt oder übermalt. Die Fotografien sind eng nebeneinander platziert und variieren leicht in Blickwinkel, Ausschnitt und Überdeckung.

Gabriele Stötzer, Die Auslöschung eines Blicks – Ich trage meine Wunden heute offen, 1983, Courtesy: Gabriele Stötzer, Foto: Heike Stephan

© VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Eine großformatige rechteckige Fläche mit überwiegend violettem Farbgrund und einem senkrechten, hellgelben Streifen in der Mitte. Über die gesamte Fläche sind feine, skizzenhafte Zeichnungen in Blau, Schwarz und Violett verteilt, darunter abstrakte Linien, organische Formen und vereinzelte figürliche Andeutungen. Die Farbaufträge wirken transparent und gleichmäßig verteilt.

Gabriele Stötzer, Bettbezug II, 1993/94, Courtesy: Gabriele Stötzer

© VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Kreisförmiges Objekt mit handgezeichneten, farbigen Motiven. Dargestellt sind zwei stilisierte, tierähnliche Figuren in Schwarz, Blau und Rosa, die sich gegenüberliegen und sich teilweise überlappen. Zwischen den Figuren befinden sich linienartige Zeichnungen. Am unteren Rand ist das handgeschriebene Wort „ENDE“ zu sehen.

Gabriele Stötzer, Sphinx, die sich in den Schwanz beißt, 1983, Courtesy: Gabriele Stötzer

© VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Schwarz‑weiß‑Fotografie von drei gespreizten Beinpaaren, die hintereinander in einer perspektivischen Staffelung angeordnet sind und den Blick zwischen den Beinen auf die Vulven freigeben.

Gabriele Stötzer, Hüpstedt, 1981, Courtesy: Gabriele Stötzer, Foto: Ralf Klement © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

© VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Eine Anordnung aus mehreren schwarz‑weißen Fotografien in einem regelmäßigen Raster. Jede Fotografie zeigt eine stehende oder leicht bewegte menschliche Figur, die vollständig mit hellem Stoff umwickelt ist. Die Figur erscheint in unterschiedlichen Positionen und Abständen zur Kamera vor einem dunklen Hintergrund.

Gabriele Stötzer, Mumie, 1984/2025, Courtesy: Gabriele Stötzer

© VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Horizontale Bildreihe aus mehreren schwarz‑weißen Porträtfotografien, die nebeneinander angeordnet sind. Jede Aufnahme zeigt ein Gesicht aus ähnlicher Nähe, mit leichten Variationen in Kopfhaltung und Blickrichtung. Teile der Gesichter sind unscharf, teilweise verdeckt oder durch Bewegung verwischt, wodurch die einzelnen Bilder ineinander überzugehen scheinen.

Gabriele Stötzer, Gesten - Selbstinszenierung, 1981, Courtesy: Gabriele Stötzer, Foto: Cornelia Schleime © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

© VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Hochformatige Bildtafel mit mehreren schwarz‑weißen Fotografien, die in Reihen und Spalten angeordnet sind. Die obere Reihe zeigt frontal aufgenommene Gesichter mit neutralem Ausdruck. Darunter folgen serielle Aufnahmen von Körperausschnitten, darunter Oberkörper mit Brustpartien, Bauchbereiche, Körperpartien mit sichtbarer Körperbehaarung sowie Füße.

Gabriele Stötzer, Heilerde – Gesamt, 1982/2024, Courtesy: Gabriele Stötzer / Galerie Loock, Berlin

© VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Hängendes, anthropomorphes Figurenobjekt aus textilartigen Materialien. Die Figur hat einen dunkellila, flauschig wirkenden Körper mit ausgebreiteten Armen und Beinen. Der Kopf ist rund, hellgelb und ebenfalls texturiert.

Gabriele Stötzer, Die unbotmäßige Frau, 2022, Courtesy: Gabriele Stötzer

© VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Raster aus mehreren schwarz‑weißen Nahaufnahmen von Mundpartien, jeweils auf den Bereich um Lippen, Oberlippe und Unterlippe fokussiert. Die einzelnen Fotografien zeigen leichte Variationen in Lippenform, Öffnung und Spannung sowie unterschiedliche Positionen innerhalb des Bildausschnitts.

Gabriele Stötzer, Lippen mit Draht,, 1983, Courtesy: Gabriele Stötzer

© VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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Gerahmtes Gemälde mit einer stilisierten, geometrisch dargestellten menschlichen Figur vor grauem Hintergrund. Die Figur ist in Rot‑, Gelb‑, Blau‑ und Schwarztönen gemalt und steht leicht versetzt mit angewinkeltem Bein. Im Hintergrund sind lineare Pfeile und geradlinige Markierungen eingezeichnet, die sich horizontal und vertikal über die Bildfläche erstrecken.

Gabriele Stötzer, Regenbogenfrau, 1978/79, Courtesy: Gabriele Stötzer

© VG Bild-Kunst, Bonn 2026

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